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Wetterbericht 2016

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Klimadiagramm Regen und Sonnenschein

Januar insgesamt mild, feucht und sonnig

zum Jahresbeginn 2016 stellte sich die Wetterlage um: Im Norden und Osten Deutschlands war es frostig – im Südwesten oft sehr mild. Die Durchschnittstemperatur betrug an der Wetterstation Ottenau 4,1°C. Anfangs Januar trennte eine scharfe Luftmassengrenze Deutschland in einen kalten Nordosten und einen milden Südwesten. Zur Mitte des Monats herrschte winterliches Wetter, mit Schneefällen bis in die Niederungen und örtlich anhaltendem Dauerfrost. Der Minimalwert wurde am 18.mit -7,3°C(8.55Uhr) aufgezeichnet. Im letzten Drittel setzten sich erneut milde Luftströme durch und es wurde wieder milder. In dieser Zeit wurde auch der Maximalwert mit sensationellen und sonnigen 16,4°C am 27. (20.15Uhr) gemessen. Mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 130 l/m² (Normalsoll 75 l/m²) war Baden-Württemberg die niederschlagsreichste Region Deutschlands(Quelle DWD). Auch die Wetterstation Ottenau konnte stattliche 138,6 l/m² (26-Niederschlagstage) vermelden. Mit rund 55 Stunden (Normalsoll 49 Stunden) war Baden-Württemberg aber auch die sonnigste Region Deutschlands (Quelle DWD), unsere Wetterstation konnte dies mit 60h nur bestätigen. Insgesamt ergab sich dadurch ein recht milder Januar, mit reichlich Niederschlägen und viel Sonnenschein.

1.-Dekade (01.01 bis 10.01):

kurz und knapp in einem Satz, Sonne, Wolken, immer wieder Regen, es machte sich wechselhaftes Wetter breit. Die Durchschnittstemperatur lag bei 5,8°C. Der Maximalwert wurde am 10. (14.05Uhr) mit 9,4°C, im laufe eines sonnigen Abschnittes mit mageren einstelligem Wert aufgezeichnet. Auch der Minimalwert war mit 1,3°C am 10.(0.25Uhr) schon eher winterlich anmutend. Aufgrund der immer wieder aufkommenden Niederschläge lag die Gesamtniederschlagsmenge bei ergiebigen 37,6 l/m² (9-Niederschlagstage).

2.-Dekade (11.01 bis 20.01):

anfänglich ergiebiger Regen, im laufe der Dekade kühler und gegen Ende die ersten Schneefälle bis in die Niederungen, örtlich mit katastrophalen Straßenzuständen. Die Durchschnittstemperatur mit 1,1°C konnte man schon als winterlich bezeichnen. Der Minimalwert lag am 18.(8.55Uhr) mit -7,3°C erstmalig deutlich im Minusbereich. Auch der Maximalwert dieser Dekade war gefallen und wurde mit 8,8°C am 11.(15.15Uhr) aufgezeichnet. Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden sensationelle 60,2 l/m2 (8-Niederschlagstage) aufgezeichnet, allein am 11. fielen im Laufe eines einzigen Tages 21,8 l/m².

3.-Dekade (21.01 bis 31.01):

erneut kühl und örtlich Dauerfrost, Glatteis in den frühen Morgenstunden des 23.Januars !! Im letzten Drittel erneut mildere Temperaturen und anhaltendes Tauwetter...... An der Durchschnittstemperatur mit 5,4°C schön zu erkennen war es wieder milder geworden. Lediglich der Minimalwert welcher mit -6,9°C am 22.(8.45Uhr) aufgezeichnet wurde konnte an die kühlen Tage erinnern. Der Maximalwert wurde am 27.(20.15Uhr) mit unglaublichen 16,4°C gemessen, gleichzeitig auch der höchst Wert des Januars. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf 40,8 l/m² (9-Niederschlagstage).

Januar 2016: Temperatur Durchschnitt 4,1 °C / 138,6 l/m² Niederschlagsmenge (26-Niederschlagstage)

Januar 2015: Temperatur Durchschnitt 4 °C / 143,6 l/m² Niederschlagsmenge (26-Niederschlagstage)

Februar mild, wenig Schnee dafür viel Regen und wenig Sonnenstunden

verantwortlich waren atlantische Tiefdruckgebiete mit Ihren Auskäufern welche teilweise kräftige Südwest.- bis Westwinde mit sich führten. In Ihrem Gepäck befanden sich milde und feuchte Luftmassen. Der Temperaturmittelwert war mit 5,9°C, gemessen an der Wetterstation Ottenau, deutlich zu mild. Dennoch tagsüber konnte das Quecksilber schon mal auf zweistellige Werte klettern. Am 6. bekam man mit 15,9°C, gleichzeitig der Maximalwert, den ersten Vorgeschmack auf den Frühling. Im Gegensatz zum Februar 2015, als in vielen Regionen eine lange trockene Phase begann, war es dieses Jahr mit 126 l/m² (20-Niederschlagstage) ein niederschlagsreicher Monat. Baden-Württemberg galt in der Statistik des DWD´s als niederschlagsreiches Bundesland (Quelle DWD). Verantwortlich dafür waren zahlreiche Tiefdruckgebiete welche über uns hinwegfegten. Beim Durchzug der Tiefdruckgebiete kam es häufig zu heftigen Sturmböen, die an Fastnacht ihren Höhepunkt erreichten. Auch unsere Region wurde am Fastnachtsdienstag kräftig durchgeschüttelt, die stärkste Windböe wurde am 9. (18.40Uhr) mit 51,5 km/h aufgezeichnet. Der Minimalwert wurde erst in den letzten Tagen am 27. mit -3,6°C (7.05Uhr) gemessen. Die Sonnenscheinstunden beliefen sich auf 67,8h und waren damit in unserer Region auch unter dem Soll Baden-Württembergs geblieben. (Normalsoll 76h- Quelle DWD).

1.-Dekade (01.02 bis 10.02):

anfänglich trocken, im Verlaufe der Dekade immer ungemütlicher mit viel Regen und starken Windböen, aber auch einem ersten kurzen Gewitter an deren Ende. Mit einem Temperaturdurchschnittswert von 7,8°C eine wärmere Dekade. Aber leider was die Gesamtniederschlagsmenge angeht eher ungemütlich und mit 71,6 l/m² (8-Niederschlagstage) eine sehr nasse und feuchte Angelegenheit. Der Maximalwert lag mit 15,9°C am 6.(14.10Uhr) im zweistelligen, angenehm frühlingshaften Bereich. Nicht ganz so frühlingshaft war der Minimalwert welcher am gleichen Tag in den Morgenstunden (8.00Uhr) mit 0,9°C aufgezeichnet wurde.

2.-Dekade (11.02 bis 20.02):

windig, teilweise erneut stürmisch ging es in die zweite Dekade, Sonne war eine Seltenheit es wurde wieder kühler. Mit einem Temperaturdurchschnittswert von nasskalten 4,3°C war es doch recht unangenehm. Der Minimalwert wurde am 19. (21.40Uhr) mit kalten 0,2°C aufgezeichnet. Der Maximalwert welcher erneut im zweistelligen Bereich war, wurde am 20. um 23.50Uhr mit 10,9°C gemessen !! Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf 20,8 l/m² (7-Niederschlagstage).

3.-Dekade (21.02 bis 29.02):

meist starke Bewölkung mit kurzen sonnigen Abschnitten, Regen und einem rapiden Temperatursturz gegen Ende der Dekade. Der Temperaturdurchschnittswert war wieder leicht gestiegen und lag bei 5,4°C, bei weitem aber nicht frühlingshaft anmutend. Beim Maximalwert welcher mit 15,2°C am 22. (13.25Uhr) aufgezeichnet wurde war das Frühlingsgefühl schon eher da. Leider nur ein kurzes aufflackern den gegen Ende der Dekade fielen die Temperaturen erneut in den Keller. Zu gut konnte man dies am Minimalwert erkennen, welcher mit -3,6°C am 27. (7.05Uhr) gemessen wurde. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 33,6 l/m² (5-Niederschlagstage) aufgezeichnet, der 23. trug mit einer Tagesniederschlagsmenge von 28,8 l/m² das meiste hierzu bei.

Februar 2016: Temperatur Durchschnitt 5,9 °C / 126,0 l/m² Niederschlagsmenge (20-Niederschlagstage)

Februar 2015: Temperatur Durchschnitt 1,9 °C / 41,6 l/m² Niederschlagsmenge (14-Niederschlagstage)

März mild, verhaltene Temperaturen zum Monatsende wärmer, wenig Niederschlag

zunächst dominierten in ganz Deutschland, so auch in unserer Region, Tiefdruckgebiete. Welche mal mildere, mal kältere Luft herbeiführten. Niederschläge, welche örtlich manchmal als Schnee meistens aber als Regen fielen, waren deren Folge. Die Durchschnittstemperatur der Wetterstation Gaggenau lag bei 6,3°C. Ab der zweiten Märzwoche setzte sich ein Hoch durch, von da an war es meist trocken und vielerorts sonnig, allerdings bei immer noch verhaltenen Temperaturen. Der Minimalwert des Monats wurde am 11.März(7.ooUhr) mit-2,3°C gemessen, getoppt wurde dieser Wert am gleichen Tag lediglich von der Bodenstation +5cm mit -5°C !! Erst gegen Monatsende brachten atlantische Tiefdruckausläufer, mildere Temperaturen aber auch wieder Regen mit sich. Gerade diese letzte Monatsdekade war es auch welche den Maximalwert mit 17,1°C am 28.März (17.20Uhr) aufzeichnete. Bei der Gesamtniederschlagsmenge war unsere Region mit 80,4 l/m² (16-Niederschlagstage) leicht über dem Soll, verglichen mit der Sollmenge Baden-Württembergs 70 l/m²-Quelle DWD. Dennoch insgesamt betrachtet, verlief der März 2016 mild und örtlich oft zu trocken bei der Sonnenscheindauer galt unser Ländle bundesweit betrachtet als sonnenscheinreichstes Gebiet.

1.-Dekade (01.03 bis 10.03):

Regen, Graupel und Schnee, immer mal wieder kurze sonnige Abschnitte, meist aber viele Wolken oftmals nasskalt.... man könnte den Eindruck haben es wäre schon der wechselhafte April über den man berichtete aber es war immer noch März. Der Temperaturdurchschnittswert dieser Dekade lag bei mageren, kühlen 3,9°C. Die Gesamtniederschlagsmenge war mit 41,8 l/m² (9-Niederschlagstage) schon beachtlich. Wenn man sich mal die Gesamtniederschlagsmenge anschaut, fielen 50% des Niederschlags in der ersten Dekade. Der Minimalwert wurde am 10.März(5.45Uhr) mit -2,1°C aufgezeichnet, einziger Lichtblick war der Maximalwert welcher am 10.März(12.05Uhr) mit 10,6°C gemessen wurde.

2.-Dekade (11.03 bis 20.03):

Viele sonnige Tage gelegentlich durchzogen mit wolkigen Abschnitten, langsam steigende Temperaturen !! War es doch so schnell Frühling geworden ??? Selten fiel Niederschlag in dieser Dekade, was man deutlich an der Gesamtniederschlagsmenge mit 1,4 l/m² (1-Niederschlagstag) sehen konnte. Die Durchschnittstemperatur lag bei 5,5°C. Bei dem Maximalwert wurden am 18.März(15.50Uhr) frühlingshafte 15,3°C aufgezeichnet. Lediglich der Minimalwert mit -2,3°C am 11.März(7.00Uhr) welcher erneut unter der 0°-Marke lag, konnte den herannahenden Frühling noch verdrängen.

3.-Dekade (21.03 bis 31.03):

Viele Tiefdruckausläufer welche zwar milde Temperaturen mit sich brachten, aber auch Regen, waren für diese Dekade verantwortlich. Es war ein auf und ab, mal Regen mal trübe Tage dann wieder ein sonniger Tag...... Die Durchschnittstemperatur lag bei allmählich frühlingshaften 9,2°C nahezu im zweistelligem Wert. Auch der Maximalwert welcher am 26.März(15.00Uhr) mit sensationellen, sonnigen 17,1°C gemessen wurde trug das ihrige zum aufkommenden Frühlingsgefühl bei. Der Maximalwert lag in dieser Dekade erstmalig mit 2,6°C am 21.März(3.45Uhr) im plus Bereich. Lediglich die Gesamtniederschlagsmenge mit 37,2l/m² (6-Niederschlagstage) hatte ein leicht negatives Gefühl hinterlassen.

März 2016: Temperatur Durchschnitt 6,3 °C / 80,4 l/m² Niederschlagsmenge (16-Niederschlagstage)

März 2015: Temperatur Durchschnitt 7,7 °C / 45 l/m² Niederschlagsmenge (12-Niederschlagstage)

April erst warm, dann wieder kühl eben ein typischer April

in den vergangenen Jahren war der April meist deutlich zu warm, aber nicht dieses Jahr es war gefühlt für viele einfach zu kalt. Die Durchschnittstemperatur lag an der Wetterstation Ottenau bei 10,4°C. Das lag an den häufig wechselnden Hoch- und Tiefdruckgebieten. Mal wurde kühle, dann wieder warme Luft herbeigeführt. Der Maximalwert wurde am 21.April mit 24,1°C gemessen und verfehlte somit nur knapp als erster Sommertag zu gelten. Der Minimalwert lag dagegen mit 1,7°C am 25.April eher wieder im winterlichen anmutendem Bereich. Die Niederschläge fielen örtlich bei Gewittern teils als Graupel oder Hagel. Zum Monatsende, man glaubt es fast nicht, fiel in höheren Lagen nochmals Schnee. Bei der Gesamtniederschlagsmenge lag Baden-Württemberg mal wieder an erster Stelle, so auch unsere Wetterstation mit 125,8 l/m² (18-Niederschlagstage) übertraf sie das Normalsoll von 78 l/m²(Quelle-DWD) um 37 Prozent.

1.-Dekade (01.04 bis 10.04):

kühl und windig immer mal wieder Regen, gelegentliche Gewitter, kurze sonnige Tagesabschnitte.... kurz und knapp eine typische Aprildekade eben. Die Durchschnittstemperatur lag bei kühlen und nicht frühlingshaften 11°C. Der Maximalwert wurde am 3.April(15.45Uhr) einem sehr sonnigen Frühlingstag mit 21,4°C aufgezeichnet. Der Minimalwert lag bei winterlichen 1,9°C am 8.April(6.50Uhr) !! Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 28,6 l/m² (5-Niederschlagstage) aufgezeichnet. Dabei trug der 4.April mit einem abendlichen, heftigen Gewitter und einer Niederschlagsmenge von 16,2l/m² wesentlich bei.

2.-Dekade (11.04 bis 20.04):

anfänglich schön, dann aber wieder das typische Aprilgehabe mit wechselnden Wetterkapriolen, erst gegen Ende hin wieder Auflockerung und etwas wärmer. Die Durchschnittstemperatur lag mit 11,6°C nur unwesentlich über der vorangegangenen Dekade. Der Maximalwert wurde am 11.April(15.45Uhr) mit angenehmen 22°C gemessen. Abermals lag der Minimalwert im einstelligen, mit 3°C am 19.April(7.10Uhr), auch wieder kühlen Bereich. Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei erstaunlichen 58,4 l/m2 (6-Niederschlagstage), wobei der 17.April mit seiner Niederschlagsmenge von 18,8 l/m² seinen größten Beitrag dazu leistete.

3.-Dekade (21.04 bis 30.04):

anfänglich konnte man meinen es geht langsam aber sicher bergauf, aber dann schlug der April erneut zu und zeigte sein wechselhaftes, launisches Gesicht mit Regen, kühlen Temperaturen und gegen Ende hin sogar mit Schneefällen in höheren Lagen. Die Durchschnittstemperatur lag mit 8,5°C im einstelligen, kühlen und absolut unangenehmen Bereich. Die ersten Tage war es noch angenehm, in deren Folge auch der Maximalwert mit 24,1°C am 21.April(16.30Uhr) gemessen wurde. Aber dann ging es erneut bergab, der Minimalwert mit 1,7°C am 25.April(7.20Uhr) zeigte die Talfahrt nur allzu gut an. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 38,8 l/m2 (7-Niederschlagstage) aufgezeichnet, herausragender Niederschlagstag war der 26.April mit 15 l/m².

April 2016: Temperatur Durchschnitt 10,4 °C / 125,8 l/m² Niederschlagsmenge (18-Niederschlagstage)

April 2015: Temperatur Durchschnitt 11,9 °C / 73,6 l/m² Niederschlagsmenge (12-Niederschlagstage)

Mai zunächst oftmals freundlich und warm, zur Mitte hin deutlich kühler und zum Monatsende viel Regen mit großem Unwetterpotential

wie bereits in den Vormonaten dominierte auch im Mai 2016 abwechselnd Hoch.- und Tiefdruckgebiete. Die Durchschnittstemperatur lag an der Wetterstation Ottenau bei 15,3°C. Meist war es teils kühle und feuchte, dann aber auch wieder warme und trockene Luft welche zu uns hereinwehte. Der Minimalwert des Monats wurde am 5.Mai(6.30Uhr) mit 3,7° C gemessen. Deutschland war zweigeteilt der Norden lag überwiegend unter Hochdruckeinfluss, anders der Süden und Westen. Die Eisheiligen machten Ihrem Namen mal wieder alle Ehre und schlugen Mitte des Monats (Pfingsten) mit deutlich kühleren Temperaturen zu. In der letzten Dekade stiegen zwar die Temperaturen wieder an, aber es war eher wechselhaft. Der Maximalwert wurde mit 27,7°C am 22.Mai(15.10Uhr) aufgezeichnet. Dennoch waren es gerade zum Ende des Monats heftige Gewitter, mit Starkregen, Sturm und Hagel, welche in Baden-Württemberg schwere Schäden verursachten. Die Gesamtniederschlagsmenge der Wetterstation wurde mit 102,6 l/m² (20-Niederschlagstage) aufgezeichnet. Bundesweit betrachtet war Baden-Württemberg mit 125 l/m2 (Normalsoll 96 l/m2) das niederschlagsreichste Bundesland (Quelle DWD).

1.-Dekade (01.05 bis 10.05):

anfänglich meist starke Bewölkung und regnerisch, aber dann stiegen langsam aber stetig die Temperaturen. Viel Sonnenschein und ein toller blauer Himmel, gelegentliche durchziehende Wolkenbänder ließen einem die gute Laune am schönen Wetter nicht vermiesen. Die Durchschnittstemperatur wurde mit 15,2°C aufgezeichnet . Auch der Maximalwert konnte sich sehen lassen, sensationelle und sommerliche 27,6°C wurden am 8.Mai(16.45Uhr) gemessen. Zur Erinnerung ab 25°C spricht man offiziell von einem Sommertag. Beim Minimalwert wurden erneut einstellige Werte gemessen. Mit 3,7°C am 5.Mai(6.30Uhr) war es morgens immer noch empfindlich kalt. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 18,2 l/m² (6-Niederschlagstage) aufgezeichnet.

2.-Dekade (11.05 bis 20.05):

wo die vergangene Dekade noch mit schönem Wetter glänzte waren es nun die Eisheiligen die das Regiment übernahmen. Kühlere Temperaturen, meist wolkenverhangene Tage und viel Regen, erst zum Ende war eine leichte Wetterbesserung zu spüren. Die Durchschnittstemperatur lag bei gerade einmal bei 13,5°C und lag eindeutig in der Verantwortung der Eisheiligen. Der Minimalwert wurde am Pfingstsonntag „Kalte Sophie“ 15.Mai (6.05Uhr) mit 6,8°C aufgezeichnet. Insgesamt waren es die Tage um die Eisheiligen welche für den mageren Durchschnittswert dieser Dekade sorgten. Dennoch ein Lichtblick war der Maximalwert welcher am 11.Mai(12.15Uhr) mit 24,6°C erneut nahe an einem Sommertag lag. Die Gesamtniederschlagsmenge konnte aber niemand täuschen den mit 44,2 l/m²2 (7-Niederschlagstage) war es eine eher nasse Dekade.

3.-Dekade (21.05 bis 31.05):

und abermals drehte sich das Wetterkarussell, meist waren es sonnige und warme Tage, allein an 8-Tagen konnte die 20°C Marke teilweise weit überboten werden. Schön ist dies an der Durchschnittstemperatur zu sehen welche mit 17,2°C schon recht angenehm war. Der Maximalwert dieser Dekade wurde am 22.Mai(15.10Uhr) erneut mit einem sommerlichen Wert von 27,7°C gemessen. Beim Minimalwert war es wieder ein einstelliger Wert welcher am 25.Mai(6.20Uhr) mit 8,2°C aufgezeichnet worden war. Leider waren es die letzten Tage welche mehr oder minder vielerorts heftige Unwetter und Regenfälle mit sich brachten. Unsere Region war dabei weitestgehend verschont geblieben. Trotz allem war die Gesamtniederschlagsmenge mit 40,2 l/m² (7-Niederschlagstage) beachtlich. Bedenkt man das alleine 27,6 l/m² innerhalb der Tage 28-29.Mai niedergegangen sind.

Mai 2016: Temperatur Durchschnitt 15,3 °C / 102.6 l/m² Niederschlagsmenge (20-Niederschlagstage)

Mai 2015: Temperatur Durchschnitt 16,0 °C / 58,0 l/m² Niederschlagsmenge (14-Niederschlagstage)

Juni anstelle des erwarteten Sommer´s ... gab es Unwetter mit Blitz, Donner und vielerorts Starkregen !!

Überwiegend feuchte und nur wenig warme Luftmassen bestimmten das Wettergeschehen in ganz Deutschland so auch in unserer Region. Mit einer Durchschnittstemperatur von 18,9°C (gemessen an der Wetterstation Ottenau) war es noch nicht so ganz sommerlich angenehm. Der Minimalwert des Monats wurde in den ersten Tagen, am 10.Juni (5.30Uhr) mit gerade einmal 11,2°C aufgezeichnet. Das ewige Auf und Ab nahm einem den Glauben an einen kommenden „SOMMER“. Es waren leider die manchmal heftigen Gewitter in diesem Monat, welche unserer Region zu schaffen machten. In unseren Gedanken steckt noch der 12.Juni da ging es bei uns Wetter.- Gewittertechnisch hoch her. Ein Starkgewitter, begleitet von einer sehr hohen und katastrophalen Niederschlagsmenge, teilweise mit Hagel versehen sowie örtlichen Windböen von 53,6 km/h fegte zwischen 19-20 Uhr über uns hinweg. Betrachtet man sich die kurze Zeitspanne so waren es über 35 l/m2 welche in dieser kurzen Zeit herabgingen, die Gesamtniederschlagsmenge dieses Tages belief sich auf 53,6 l/m2. Das Resultat war sowohl in der Kernstadt als auch bei uns in Ottenau zu spüren, überschwemmte Straßen, Keller liefen mit Wasser voll, in vielen Haushalten liefen die Pumpen auf Hochtouren und manch einer benötigte gar die Hilfe der Feuerwehr. Die Gesamtniederschlagsmenge im Juni lag bei 147,6 l/m² (23-Niederschlagstage). Betrachtet man die Summe der vergangenen Monate so ist mit 721,6 l/m² zum Ende Juni diesen Jahres bereits die Gesamtniederschlagsmenge von 2015 mit 771,4 l/m² nahezu erreicht worden (siehe Grafik)!! Gegen Ende des Monats gelangte teilweise heiße Luftmassen zu uns mit 35,2°C wurde am 23.Juni (16.55Uhr) der Maximalwert des Monats gemessen, ja man war schon beeindruckt vom ersten sommerlichen Intermezzo. Insgesamt betrachtet war es ein noch kein so sommerlicher Juni, welcher aber mit einer beeindruckenden und deutlich zu hohen Niederschlagsmenge aufwartete.

1.-Dekade (01.06 bis 10.06):

Sonne und Wolken wechselten sich tageszeitlich ab, immer wieder aufkommende Gewitter teilweise von Platzregen begleitet. Ein Auf und Ab des Wetters !! Mit einer Durchschnittstemperatur von 18,7°C war es zwar nicht unangenehm aber bei weitem noch nicht Sommer geworden. Dennoch waren es die sonnigen Abschnitte welche örtlich so auch an der Wetterstation die erste 30° Marke knackte, mit 30,6°C am 7.Juni (15.15Uhr) war es dann soweit zeitgleich der Maximalwert der ersten Dekade. Leider waren es die nächtlichen Temperaturen welche den Durchschnittswert drückte, schön zu sehen am Minimalwert welcher mit 11,2°C am 10.Juni (5.30Uhr) gemessen wurde. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 29,4 l/m² (8-Niederschlagstage) aufgezeichnet.

2.-Dekade (11.06 bis 20.06):

wettertechnisch gab es nur ein Thema „Das Unwetter vom 12 Juni 2016“. Dabei geht so manche andere Wetterkapriole weit, weit in den Hintergrund. Vollgelaufene Keller, verwüstete Freibäder in der Region, unbändigen Wassermaßen, Dauereinsätze der hiesigen Feuerwehren....... um nur ein paar Schlagworte aus dem BT-Bericht vom 12.Juni hervorzuheben. Ganz klar jeder will es wissen, die Gesamtniederschlagsmenge dieser Dekade lag bei sensationellen, aber leider auch traurigen 91,2 l/m2 (10-Niederschlagstage). Dabei war der 12. Juni, der Tag des Unwetters, welcher alleine für sich 53,6 l/m² aufzeichnen konnte, maßgeblich beteiligt!! Letztendlich traten die rückläufigen Temperaturen, aufgrund des Unwetters ganz in den Hintergrund. Betrachtet man sich den Maximalwert von 23,9°C am 20.Juni (15.35Uhr) sowie tagesgleich den Minimalwert mit 11,3°C (6.35Uhr) war dies nur allzu deutlich zu erkennen. Die Durchschnittstemperatur lag bei mageren 16,4°C.

3.-Dekade (21.06 bis 30.06):

wird es nun doch noch Sommer, Temperaturen jenseits der 25°C Marke man konnte es tatsächlich fast nicht glauben ?? Mit einer Durchschnittstemperatur von angenehmen, sommerlichen 21,6°C wurde dies mehr als nur bestätigt. Der Maximalwert wurde mit heißen 35,2°C am 23.Juni (16.55Uhr) gemessen. Beim Minimalwert war es leider eine kühle, sternenklare Nacht welche am 27.Juni (5.40Uhr) das Thermometer auf gerade einmal 12°C steigen ließ. Bei der Gesamtniederschlagsmenge konnten 27,2 l/m² (5-Niederschlagstage) aufgezeichnet werden, dabei fiel alleine am 25.Juni aufgrund eines Gewitters mit anhaltendem Platzregen 24,2 l/m². Erneut war es aber sommertechnisch nur ein kurzes Aufflackern, gegen Ende der Dekade waren es rückläufige Temperaturen und immer wieder aufkommende Regenschauer welche den herannahenden Juli erwarteten.

Juni 2016: Temperatur Durchschnitt 18,9 °C / 147,6 l/m² Niederschlagsmenge (23-Niederschlagstage)

Juni2015: Temperatur Durchschnitt 19,4 °C / 71,2 l/m² Niederschlagsmenge (11-Niederschlagstage)

Juli ein warmer eher zu trockener und sonniger Monat

dieser Monat ging mit einem regen Wechsel von Hoch- und Tiefruckgebieten einher. Die Durchschnittstemperatur an der Wetterstation-Ottenau lag bei angenehmen sommerlichen 21,6 °C. Kurze ruhige Wetterphasen wurden abgelöst von markanten Wetterumschwüngen örtlich von Gewittern und kurzen heftigen Platzregen begleitet. Der Minimalwert des Monats wurde am 15.Juli mit 11,6°C aufgezeichnet. Erst zur Monatsmitte setze sich das Hoch „Burkhard“ mit hochsommerlichen Temperaturen durch. Der Maximalwert des Monats wurde am 20.Juli mit sommerlich heißen 35,4°C gemessen. Im letzten Drittel waren es eher die schwachen Luftdruckgegensätze welche zu tropischen Verhältnissen und Nächten aber vielerorts zu extremer Schwüle führten. Leider aber auch wieder begleitet von örtlich heftigen Gewittern. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 58,8 l/m²(11-Niederschlagstage) aufgezeichnet (Normalsoll 91 l/m², Quelle DWD). Bei den Sonnenscheinstunden war Baden-Württemberg Spitzenreiter und führte die DWD-Hitliste an. Insgesamt betrachtet war der Juli 2016 etwas zu warm, zu trocken und überaus sonnig.

1.-Dekade (01.07 bis 10.07):

anfänglich war es ein auf und ab. Immer wieder aufkommende Bewölkung mit rückläufigen Temperaturen man fragte sich tatsächlich „Wo der Sommer hingegangen war“ ?? Erst zur Mitte der Dekade setzte sich das sommerliche Wetter durch. Die Durchschnittstemperatur lag dennoch bei angenehmen 21,1°C. Der Maximalwert mit 33,4°C am 10.Juli(17.35Uhr) ließ erahnen wozu der Sommer eigentlich in der Lage wäre. Beim Minimalwert dieser Dekade waren es nächtlich kühle 12,6°C welche am 3.Juli(2.00Uhr) aufgezeichnet wurden. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf magere 5,6 l/m² (1-Niederschlagstag)

2.-Dekade (11.07 bis 20.07):

anfänglich regnerisch und erneut ein Auf und ab der Wetterlage. Auch diese Dekade kam erst in der Mitte wieder zur Ruhe und kehrte mit sommerlichen Werten zurück. Die Durchschnittstemperatur lag bei leicht rückläufigen 20,9°C. Dabei waren es gerade die nächtlichen Temperaturen die hierzu beitrugen. Der Minimalwert wurde mit kühlen 11,6°C am 15.Juli(5.35Uhr) aufgezeichnet. Lediglich der Maximalwert lies mit sensationellen und sonnigen 35,4°C am 20.Juli(16.15Uhr) den Sommer erneut aufkommen. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 21 l/m² (5-Niederschalgstage) aufgezeichnet.

3.-Dekade (21.07 bis 31.07):

mit viel Sonne und örtlich schwülen, manchmal schon unangenehmen Temperaturen ging es in die letzte Dekade. Man konnte fast meinen „Der Sommer gibt nochmals richtig Vollgas“!! Die Durchschnittstemperatur lag bei sommerlichen 22,6°C. Der Maximalwert konnte erneut die 30°C Marke knacken und wurde am 22.Juli(12.50Uhr) mit 30,6°C aufgezeichnet. Auch der Minimalwert dieser Dekade war gezeichnet vom sommerlichen Hoch und wurde mit 16,3°C am 31.Juli(23.55Uhr) gemessen. Aufgrund der schwülen Wetterlage war die Gewitterbildung recht hoch und führte daher zu einer Gesamtniederschlagsmenge von 32,2 l/m² (5-Niederschlagstage). Betrachtet man sich dies einmal genauer so waren es zwei Gewittertage, der 22.Juli mit 13 l/m² und der 26.Juli mit 10,8 l/m² in deren Folge der meiste Niederschlag fiel.

Juli 2016: Temperatur Durchschnitt 21,6 °C / 58,8 l/m² Niederschlagsmenge (11-Niederschlagstage)

Juli 2015: Temperatur Durchschnitt 23,9 °C / 36,6 l/m² Niederschlagsmenge (15-Niederschlagstage)

August, viel zu trocken und gegen Monatsende eine anhaltende Hitzewelle

die ersten drei Augustwochen waren gezeichnet von schwülwarmen Luftmassen aus dem Mittelmeerraum. An manchen Tagen waren es Gewitter welche kurz und heftig über uns weggezogen sind, dann waren es wieder ausgedehnte Wolkengebiete. Regen war allerdings eher die Seltenheit. Die Durchschnittstemperatur an der Wetterstation Ottenau lag bei 20,9°C und war nicht unbedingt dem August gerecht. Zum Monatsende hin lag ganz Deutschland, so auch unsere Region unter dem Einfluss von Hoch „Gerd“ !! Viel Sonne, herrlich blauer Himmel mit teilweise auch sehr hohen Temperaturwerten. Der Maximalwert wurde in dieser Zeit am 26.August(15.55Uhr) mit 35,3°C gemessen. Allerdings waren die Unterschiede zwischen der tiefsten und höchsten Temperatur im August sehr groß: Der Minimalwert des Monats wurde in der Nacht zum 11.August(5.10Uhr) mit kühlen 8,9°C gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit mageren 26,4 l/m² (9-Niederschlagstage) aufgezeichnet. Insgesamt betrachtet war der August warm, viel zu trocken und mit einer reichlichen Sonnenscheinausbeute gesegnet.

1.-Dekade (01.0 bis 10.08):

ein Auf und Ab bei den Temperaturen, mal Wolken mal Sonne, schwül, gelegentlichen Regenschauern, eigentlich war von allem was dabei. Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,5°C war es, naja nicht ganz so sommerlich.... Lediglich der Maximalwert dieser Dekade mit 28,1°C am 08.August(13.45Uhr) lag im sommerlichen Bereich. Beim Minimalwert waren es auch nicht gerade üppige 12,1°C welche am 10.August(23.40Uhr) aufgezeichnet wurden. Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden 19,² l/m2 (4-Niederschlagstage) gemessen, wobei der 4.August mit 18 l/m² den größten Teil dazu beitrug.

2.-Dekade (11.08 bis 20.08):

anfänglich viele Wolken, leichte Regenschauer. Starke rückläufige Temperaturen. Machte der Sommer etwa Pause ??? Erst im letzten Drittel der Dekade war eine fühlbare Wetterbesserung zu erkennen. Die Durchschnittstemperatur lag dennoch bei 20,1°C. Der Minimalwert mit 8,9°C am 11.August(5.10Uhr) war erstmalig in diesen Sommermonaten im einstelligen Bereich angekommen. Beim Maximalwert waren es dann doch wieder sommerliche 30,9°C welche am 15.August(15.15Uhr) gemessen wurden. Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei mageren 6,2 l/m² (4-Niederschlagstage).

3.-Dekade (21.08 bis 31.08):

Sonne, blauer Himmel, herrliche Temperaturen bis in die Abendstunden, hin und wieder leichte Bewölkungsabschnitte, selten Regen. Der Sommer war definitiv noch einmal zurückgekehrt !!! Die Durchschnittstemperatur lag bei sommerlichen 22,8°C. Auch der Maximalwert mit 35,3°C am 26.August(15.55Uhr) konnte keinem das sommerliche Gefühl wegnehmen. Auch der Minimalwert dieser Dekade lag mit 12,2°C am 22.August(3.10Uhr) eher im Normalbereich. Das sommerliche und anhaltende trockene Wetter setzte seine Spur auch in der Gesamtniederschlagsmenge fort, welche mit wirklich trockenen 1 l/m² (1-Niederschlagtag) aufgezeichnet wurde.

August 2016: Temperatur Durchschnitt 20,9 °C / 26,4 l/m² Niederschlagsmenge (9-Niederschlagstage)

August 2015: Temperatur Durchschnitt 22,5 °C / 49,4 l/m² Niederschlagsmenge (9-Niederschlagstage)

September, erneut sehr trocken und extrem warm und sonnenscheinreich

ganz Deutschland erlebte einen der wärmsten Septembermonate. Mit einer Durchschnittstemperatur (gemessen an der Wetterstation Ottenau) von sensationellen und immer noch angenehm warmen 19,1°C gehört dieser Monat neben 1947, 1999 und 2006 zum viert wärmsten seit Beginn der Temperaturmessung im Jahre 1981 (Quelle DWD). Hoch „Johannes“, „Karl“ und „Lukas“ um nur einige zu nennen bestimmten das Wettergeschehen. Tiefdruckgebiete konnten sich weder festsetzen noch durchsetzen. Nur Tief „Netti“ sowie Tief „Theresia“ durchbrachen kurzfristig mit Regen die sonst festsitzenden Hochdruckgebiete. Der Maximalwert konnte mit sensationellen und vor allem erneut sommerlichen 32,7°C am 13.September(16.55Uhr) aufgezeichnet werden. Trotz aller Freude über das wirklich schöne Wetter, der Herbst setzte doch seine ersten Zeichen. Beim Minimalwert des Monats welcher am 22.September(6.25Uhr) mit 9°C aufgezeichnet wurde war es doch deutlich zu erkennen. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 44,8 l/m² (4-Niederschlagstage, Normalsoll 70 l/m²) aufgezeichnet. Damit war unsere Region, bundesweit betrachtet, eher ein relativ niederschlagreicheres Bundesgebiet.

1.-Dekade (01.09 bis 10.09):

eine herrliche Dekade viel Sonne ab und zu auch mal ein paar durchziehende Wolkenfelder, lediglich einen einzigen Niederschlagstag, einfach herrlich !! Mit einer Durchschnittstemperatur von sommerlichen 21°C machte der Altweibersommer seinem Namen alle Ehre. Es war einfach nur schön, der Maximalwert kletterte am 8. (17.20Uhr) auf sommerlich 30,3°C und es sollte noch nicht der Spitzenwert sein. Auch der Minimalwert dieser Dekade zeigte mit 12,3°C am 7.(4.35Uhr) seine wärmere Seite. Bei der Gesamtniederschlagsmenge war es ein einziger Tag in dessen Verlauf 8,4 l/m² aufgezeichnet wurden.

2.-Dekade (11.09 bis 20.09):

erneut sommerlich und angenehm warm, wenn überhaupt waren am Himmel Schleierwolken oder schnell durchziehende Wolkenfelder zu erblicken, Regen war erneut eher eine Seltenheit. Der Altweibersommer gab nochmals alles !! Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,4°C war es nicht mehr ganz so warm wie in der ersten Dekade. Der Maximalwert wurde am 13.(16.55Uhr) mit sensationellen 32,7°C aufgezeichnet. Betrachtet man sich diese Dekade einmal genauer dann wurden an vier Tagen die 30°C Marke geknackt, für einen September schon ungewöhnlich !! Auch der Minimalwert lag erneut im zweistelligen Bereich und wurde am 20.(4.15Uhr) mit 11,8°C gemessen. Die Gesamtniederschlagmenge betrug 29,8 l/m² (2-Niederschlagstage), maßgeblich beteilig war der 18. in dessen Tagesverlauf 24,6 l/m² aufgezeichnet wurden.

3.-Dekade (21.09 bis 30.09):

erneut trocken aber deutlich kühler als die beiden vorangegangenen Dekaden. Immer wieder aufkommende Bewölkung welche sich in den Tagesverläufen meist auflösten waren an der Tagesordnung. Die Durchschnittstemperatur lag bei nicht mehr ganz so herrlichen 17°C !! Dennoch aufgrund der anhaltenden Hochdruckeinflüsse waren es beim Maximalwert immerhin noch 26,3°C welche am 29.(16.00Uhr) gemessen wurden. Beim Minimalwert wurden am 22.(6.25Uhr) kühle 9°C aufgezeichnet, der Herbst setzte nun doch sein erstes Zeichen. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 6,6 l/m² erneut an einem einzigen Tag aufgezeichnet.

September 2016: Temperatur Durchschnitt 19,1 °C / 44,8 l/m² Niederschlagsmenge (4-Niederschlagstage)

September 2015: Temperatur Durchschnitt 15,4 °C / 41,6 l/m² Niederschlagsmenge (13-Niederschlagstage)

Goldener Oktober, nicht dieses Jahr, es war eher trübe, nass und kühl geworden

bundesweit betrachtet war der Oktober somit der erste zu kalte Monat im Jahre 2016. Die Durchschnittstemperatur von 10,6°C gemessen an der Wetterstation Ottenau machte es nur allzu deutlich, es ist schnell und eindrucksvoll Herbst geworden. Während des ganzen Monats konnte aufgrund eines außergewöhnlich starken Hochdruckgebietes über Mitteleuropa, ungehindert wolkenreiche und teilweise kühle Luft in Richtung Deutschlands einfließen. Auch unsere Region war von dem eher wechselhaften Wetter betroffen, sonnige Tage wurden von trüben, nebelverhangenen Herbsttagen abgelöst. Eindrucksvoll konnte man dies am Wechselspiel der Temperaturen zwischen dem Monatsmaximalwert am 1.10 mit 20,3°C und am Monatsminimalwert mit 2,9°C am 13.10 erkennen. Nach den beiden niederschlagsarmen Monaten August und September übertraf der Oktober mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 70 l/m² nur leicht das Normalsoll von 68 l/m2(Quelle DWD). Schaut man sich den ganzen Monat genauer an so war der Oktober bundesweit eher sonnenscheinarm und kühl ausgefallen. Laut DWD war die Sonne nur in den Jahren 1974 und 1998 kraftloser als 2016. Nicht so Baden-Württemberg und somit auch unsere Region welche mit über 80h (Wetterstation Ottenau 141h) Sonnenscheinstunden mit Abstand bundesweit Spitzenreiter war !!

1.-Dekade (01.10 bis 10.10):

anfänglich starke Bewölkung und Regen dann wieder Wetterberuhigung mit morgendlichen Nebelfeldern die sich örtlich lange hielten. Sonnige Tage waren eher kurz und selten..... Die Durchschnittstemperatur lag bei kühlen 11,6°C, Herbst eben. Auch der Maximalwert war nur leicht über der 20°C Marke und wurde am 1.10(13.15Uhr) mit 20,3°C aufgezeichnet. Einstellig und sehr kühl dagegen der Minimalwert welcher am 10.10(1.10Uhr) mit 3,9°C gemessen wurde. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 9,8 l/m² (4-Niederschlagstage) aufgezeichnet.

2.-Dekade (11.10 bis 20.10):

und es ging gerade so weiter, trübe teilweise regnerische Tage mit vielen morgendlichen Nebelfeldern. Aber auch sonnige Tagesabschnitte waren dabei, was aber nicht viel half den erneut waren die Temperaturen rückläufig und es wurde nochmals kühler. Die Durchschnittstemperatur lag bei 10,5°C. Der Minimalwert lag am 13.10(7.30Uhr) bei kalten 2,9°C. Auch der Maximalwert konnte den Wert der vergangenen Dekade nicht mehr erreichen, er wurde am 16.10(16.10Uhr) mit 18,6°C aufgezeichnet. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf 34,4 l/m² (4-Niederschlagstage).

3.-Dekade (21.10 bis 31.10):

viel änderte sich auch in der letzten Dekade nicht, meist war es herbstlich trübe mit abermals vielen morgendlichen Nebelfeldern. Goldene Herbststimmung kam wenn überhaupt nur kurz auf, wobei die Sonne im Farbenspiel mit den bunten Wäldern schon eine Augenweide war. Die Durchschnittstemperatur war erneut gefallen und inzwischen im einstelligen Bereich angekommen, mit 9,8°C war es schon gefühlt mehr als nur kühl. Auch der Maximalwert welcher mit 17,2°C am 29.10(15.20Uhr) aufgezeichnet wurde konnte dem nichts entgegensetzen. Der Minimalwert dieser Dekade lag am 31.10(7.10Uhr) bei 3,5°C. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 25,8 l/m² (4-Niederschlagstage) aufgezeichnet.

Oktober 2016: Temperatur Durchschnitt 10,6 °C / 70 l/m² Niederschlagsmenge (12-Niederschlagstage)

Oktober 2015: Temperatur Durchschnitt 10,4 °C / 31 l/m² Niederschlagsmenge (13-Niederschlagstage)

November überwiegend kühl, immer noch sonnig, erst gegen Ende zeigten sich die erste Winterboten

der November brachte ganz Deutschland vielfach wechselhaftes Wetter. Die Durchschnittstemperatur des Monats lag bei kühlen 6,7°C, gemessen an der Wetterstation Ottenau. Von stürmischen, regnerischen Tagen bis hin zum spätsommerlichen Gastspiel, es war einfach alles dabei. Nennenswerteste Ereignis war ein Föhneinbruch um den 21.November, welcher regional zu großen Temperaturgegensätzen führte, so wurden in Baden-Württemberg in Friedrichshafen am Bodensee 20°C gemessen und im gerade 35 km entfernten Pfullendorf in Oberschwaben lag das Quecksilber bei kühlen 4°C (Quelle DWD). In unserer Region war dieser Föhneinbruch eher weniger zu bemerken, der Maximalwert des Monats wurde am 20.Nobember mit 18,9°C aufgezeichnet. Gegen Ende des Monats sorgte das Zusammenspiel zwischen Tief „Husch“ und Tief „Ilka“ deutschlandweit für erste frühwinterliche Temperaturen. Der Minimalwert wurde auch an unserer Station erst gegen Ende des Monats am 30.November mit -4,8°C gemessen worden, überboten wurde dieser Wert lediglich vom +5cm Bodensensor welcher zeitgleich mit -7,2°C aufgezeichnet wurde. Bei der Gesamtniederschlagsmenge waren es 79,2 l/m² (14-Niederschlagstage, Normalsoll 82 l/m2) deutschlandweit betrachtet war Baden-Württemberg das zweitniederschlagsreichste Bundesland (Quelle DWD).

1.-Dekade (01.11 bis 10.11):

Sonne, Wolken, Regen, Wind und Nebel kurz gesagt es war einfach alles dabei. Ein so richtig spektakuläres Wetterereignis gab es schlicht und ergreifend nicht. Die Durchschnittstemperatur lag bei 6,1°C was dem November mehr als nur gerecht war. Die Minimaltemperatur wurde am 7.November mit -0,1°C (23.35Uhr) aufgezeichnet. Der Maximalwert konnte auch diesen Monat die zweistellige Marke, mit 13,9°C am 1.November (14.40Uhr) überschreiten. Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden 30 l/m² (7-Niederschlagstage) gemessen.

2.-Dekade (11.11 bis 20.11):

zu Beginn regnerisch und kühl, erst gegen Ende der Dekade trat eine Wetterberuhigung mit milderen teilweise schon frühlingshaften Temperaturen ein. Die Durchschnittstemperatur lag bei leicht steigenden 7,6°C was aber eher den letzten Tagen dieser Dekade zu verdanken war. Beim Maximalwert verfehlten wir mit frühlingshaften, sonnigen 18,9°C am 20.November(14.35Uhr) nur knapp die 20°C Marke. Erneut war der Minimalwert im Minusbereich, mit -2,4°C am 14.November(8.10Uhr) konnte man den Winter schon ganz gut erfühlen. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 48 l/m² (6-Niederschlagstage) aufgezeichnet.

3.-Dekade (21.11 bis 30.11):

trübe Tage, immer wieder aufkommender Nebel, selten Regen und stetig weiter fallenden Temperaturen....... Langsam aber sicher sollte es nun doch in Richtung Winter gehen. Die Durchschnittstemperatur lag bei 6,4°C annähernd wie in der ersten Dekade. Der Maximalwert war zwar erneut im zweistelligen Bereich und lag am 22.November (13.30Uhr) bei 13,7°C . Aber es waren gerade die letzten Tage dieser Dekade welche das Wintergefühl und die herankommende Adventszeit einläuteten. Mit einem Minimalwert von -4,8°C am 30.November(6.05Uhr) war es schon gefühlt unangenehm winterlich kalt, getoppt wurde dieser Wert lediglich vom +5cm Bodensensor welcher mit 7,2°C aufgezeichnet wurde. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf magere 1,2 l/m² (2-Niederschlagstage).

November 2016: Temperatur Durchschnitt 6,7 °C / 79,2 l/m² Niederschlagsmenge (14-Niederschlagstage)

November 2015: Temperatur Durchschnitt 9,3 °C / 118,2 l/m² Niederschlagsmenge (17-Niederschlagstage)

Dezember, Nebel und Sonne aber außergewöhnlich trocken

egal ob Regen, Nebel oder Sonnenschein die lokalen Unterschiede lagen im Dezember, auch bei den Temperaturen deutschlandweit weit auseinander!! Meist waren es Hochdruckeinflüsse die, so auch in unserer Region, das Wetter bestimmten. Die Durchschnittstemperatur der Wetterstation Ottenau lag bei kalten und winterlichen 2°C. Begleitet waren diese Tage von dichtem und hartnäckigem Nebel, der die Sonne oft den ganzen Tag am Durchdringen hinderte, wenn es dann soweit war, waren es herrliche Tagesabschnitte. An Weihnachten brachten atlantische Tiefausläufer mal wieder milde Luft und örtlich Regen mit sich. Der Maximalwert des Monats wurde in dieser Zeit am 26.Dezember mit 10,9°C aufgezeichnet. Feiertage und Schnee?? Meistens war es in den Niederungen kälter als im Bergland, daher war Schnee eigentlich so gut wie nicht vorhanden. Der Minimalwert des Monats wurde am 31.Dezember mit -5,9°C gemessen, getoppt wurde dieser Wert lediglich von der +5cm Bodenstation welcher am 4.Dezember -8,3°C aufzeichnete. Die Gesamtniederschlagsmenge war mit 3,8l/m² (6-Niederschlagstage, Normalsoll 82l/m²) mehr als nur dürftig!! Deutschlandweit betrachtet, gehörte der Dezember 2016 damit zu den zwölf trockensten Dezembermonaten seit Beginn der Messungen 1881. Wenn man sich allerdings nur Baden-Württemberg anschaut, dann war lediglich der Dezember 1963 noch trockener (Quelle–DWD).

1.-Dekade (01.12 bis 10.12):

Viel Nebel, kalte und trübe Tage!! Wenn die Sonne aber durch die Nebelsuppe gekommen war, waren es einfach nur herrliche aber kalte Wintertage!! Die Durchschnittstemperatur lag bei kühlen 0,6°C. Bei der Minimaltemperatur wurden am 4.Dezember (7Uhr) kalte -5,4°C aufgezeichnet, unterboten wurde dieser Wert nur von der +5cm Bodenstation welche am gleichen Tag -8,3°C aufzeichnete. Der Maximalwert dieser Dekade wurde mit 8,8°C am 10.Dezember(13.55Uhr) gemessen.

2.-Dekade (11.12 bis 20.12):

Nebel, Nebel es wollte einfach nicht aufhören, nasskalt und unangenehm präsentierte sich diese Dekade, erst gegen Ende war eine leichte Besserung zu verzeichnen. Die Durchschnittstemperatur war nicht mehr so kalt wie in der vorherigen Dekade und wurde mit 2,8°C aufgezeichnet. Der Minimalwert wurde am 20.Dezember(7.10Uhr) mit -3,2°C aufgezeichnet. Beim Maximalwert konnte man nur staunen, zweistellig mit 10°C am 11.Dezember(7.30Uhr). Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei mageren 1,8l/m² (2-Niederschlagstage).

3.-Dekade (21.12 bis 31.12):

schöne und kühle Tage, meist aber begleitet von morgendlichen Nebelfeldern und vielen wolkigen Abschnitten, ein auf und ab des Wetters. Ja und wie jedes Jahr erneut eine viel zu warme und erneut schneefreie Weihnacht!! Die Durchschnittstemperatur lag bei nasskalten 2,6°C. Der Minimalwert wurde am 31.Dezember(8.30Uhr) mit erneut kühlen -5,9°C aufgezeichnet. Rechtzeitig und wie nahezu jedes Jahr konnten an Weihnachten wieder zweistellige Werte gemeldet werden, am 26.Dezember(15Uhr) lag der Maximalwert bei 10,9°C!! Die Gesamtniederschlagsmenge war mit 2l/m² (4-Niederschlagstage) erneut, eigentlich fast nicht vorhanden.

Dezember 2016: Temperatur Durchschnitt 2,0 °C / 3,8 l/m² Niederschlagsmenge ( 6-Niederschlagstage)

Dezember 2015: Temperatur Durchschnitt 7,7 °C / 25,2 l/m² Niederschlagsmenge ( 14-Niederschlagstage)

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