Gaggenauwetter
Letzte Aktualisierung: 18.04.2026, 14.14 Uhr
Im Vorfeld von Tief Waltraud gelangt mit südwestlicher Strömung eine warme Meeresluftmasse heran. Am Sonntag zieht die Kaltfront von Waltraud durch, jedoch sorgt das neue Hoch Uli im Tagesverlauf für Wetterberuhigung.
GEWITTER:
Am Sonntag in den Morgenstunden in der nördlichen Hälfte des Landes geringes Risiko für einzelne Gewitter. Am Mittag und Nachmittag vor allem im Osten und Südosten Gewitter, dabei örtlich Starkregen bis 20 l/qm in einer Stunde, Hagel bis 1 cm und starke bis stürmische Böen bis 70 km/h aus Nordwest.
Freundliches Frühlingswetter. Am Sonntag häufig schauerartig verstärkter Niederschlag und zum Teil auch eingelagerte Gewitter.
Heute wechselnd bewölkt mit Sonnenschein, Quellwolken aber auch ein paar mittelhohen Wolkenfeldern. Meist trocken. Frühlingshaft warm mit 19 Grad auf der Albhochfläche und bis 24 Grad im Rheingraben. Auf dem Feldberg sehr milde 13 Grad. Schwacher Wind aus West bis Nordwest.
In der Nacht zum Sonntag zunehmend wolkig bis stark bewölkt, ab der zweiten Nachthälfte aufkommende Regenschauer. Tiefstwerte 11 bis 7 Grad.
Zeitpunkt Datenabholung beim DWD: 18. 04. 2026 15:00:02 Uhr:
Am Sonntag in der Nordwesthälfte des Landes anfangs einzelne Schauer zum Teil auch gewittrig, im Laufe des Tages abklingend und zunehmend freundlich. Im Osten und Südosten, sowie über Südschwarzwald und Alb hingegen verbreitet Schauer und örtlich Gewitter. Mild bei 13 bis 19 Grad. Mäßiger Nordwestwind mit frischen bis starken Böen. Bei Gewittern und auf den Mittelgebirgen starke bis stürmische Böen.
In der Nacht zum Montag wolkig. An Neckar und Donau Nebel. 5 bis 0 Grad. Vor allem im Bergland und im Osten Frost in Bodennähe.
Am Dienstag heiter, im Tagesverlauf auch zeitweilig bewölkt, meist niederschlagsfrei. Mild bei Höchstwerten von 11 Grad auf der Albhochfläche und bis 17 Grad im Oberrheingraben. Schwacher Nordostwind, zeitweilig frische Böen.
In der Nacht zum Mittwoch oft wolkenlos. Tiefstwerte 5 bis 0 Grad. Mit Ausnahme des Rheintals oft Frost in Bodennähe. Auf Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische Böen aus Ost.
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Dienstag, 21.04.2026 bis Dienstag, 28.04.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Samstag, 18.04.2026, 13:37 Uhr
Ruhiges Hochdruckwetter mit viel Sonne. Vor allem nachts kühl, teils
mit Frost, oftmals Bodenfrost. Kommendes Wochenende vor allem im
Norden deutlich kühler. Kaum Niederschlag.
Vorhersage für Deutschland bis Samstag, 25.04.2026,
Am Dienstag im Südosten wolkig bis stark bewölkt und noch vereinzelte
Schauer. Sonst teils wolkig, teils heiter. Vor allem im Norden viel
Sonne und trocken. Höchstwerte 11 bis 17 Grad. Mäßiger Nordostwind.
In der Nacht zum Mittwoch an den Alpen wolkig und letzte Schauer,
sonst meist gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte +6 bis -2 Grad.
Verbreitet Frost in Bodennähe.
Von Mittwoch bis Freitag nach Auflösung etwaiger Nebelfelder
verbreitet sonnig, nur zwischenzeitlich Durchzug dichterer
Wolkenfelder. Trocken. Mäßiger, in Böen auffrischender Nordost- bis
Ostwind, später auf Richtungen um Nordwest drehend. Nachts im Süden
klar, im Norden oftmals Nebel oder Hochnebel. Höchstwerte am Tag 15
bis 23 Grad, im Bergland 13 bis 18, an der Küste um 11 Grad. Nachts
Temperaturrückgang auf +6 bis -1 Grad, verbreitet Frost in Bodennähe.
Am Samstag in der Nordhälfte dicht bewölkt, vor allem in der
Osthälfte gebietsweise Regen. Im Süden oftmals heiter und trocken.
Höchstwerte im Norden um 13 Grad, im Süden 15 bis 21 Grad. Schwacher
bis mäßiger, in der Nordosthälfte in Böen frischer Nordwestwind.
In der Nacht zum Sonntag teils gering, teils dicht bewölkt.
Stellenweise etwas Regen. Tiefstwerte 7 bis 0 Grad, vereinzelt Luft-,
gebietsweise Bodenfrost.
Trendprognose für Deutschland, von Sonntag, 26.04.2026 bis Dienstag,
28.04.2026,
Weiterhin relativ ruhiges Wettergeschehen mit Wechsel aus Wolken und
Sonne, nur zeitweise geringe Niederschläge möglich. Im Südwesten
milder, im Nordosten vergleichsweise kühl. Regional Nachtfrost auch
weiterhin nicht ausgeschlossen.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / M.Sc. Felix Dietzsch
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Dienstag, 21.04.2026 bis Dienstag, 28.04.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Samstag, 18.04.2026, 13:37 Uhr
Ruhiges Hochdruckwetter mit viel Sonne. Vor allem nachts kühl, teils
mit Frost, oftmals Bodenfrost. Kommendes Wochenende vor allem im
Norden deutlich kühler. Kaum Niederschlag.
Vorhersage für Deutschland bis Samstag, 25.04.2026,
Am Dienstag im Südosten wolkig bis stark bewölkt und noch vereinzelte
Schauer. Sonst teils wolkig, teils heiter. Vor allem im Norden viel
Sonne und trocken. Höchstwerte 11 bis 17 Grad. Mäßiger Nordostwind.
In der Nacht zum Mittwoch an den Alpen wolkig und letzte Schauer,
sonst meist gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte +6 bis -2 Grad.
Verbreitet Frost in Bodennähe.
Von Mittwoch bis Freitag nach Auflösung etwaiger Nebelfelder
verbreitet sonnig, nur zwischenzeitlich Durchzug dichterer
Wolkenfelder. Trocken. Mäßiger, in Böen auffrischender Nordost- bis
Ostwind, später auf Richtungen um Nordwest drehend. Nachts im Süden
klar, im Norden oftmals Nebel oder Hochnebel. Höchstwerte am Tag 15
bis 23 Grad, im Bergland 13 bis 18, an der Küste um 11 Grad. Nachts
Temperaturrückgang auf +6 bis -1 Grad, verbreitet Frost in Bodennähe.
Am Samstag in der Nordhälfte dicht bewölkt, vor allem in der
Osthälfte gebietsweise Regen. Im Süden oftmals heiter und trocken.
Höchstwerte im Norden um 13 Grad, im Süden 15 bis 21 Grad. Schwacher
bis mäßiger, in der Nordosthälfte in Böen frischer Nordwestwind.
In der Nacht zum Sonntag teils gering, teils dicht bewölkt.
Stellenweise etwas Regen. Tiefstwerte 7 bis 0 Grad, vereinzelt Luft-,
gebietsweise Bodenfrost.
Trendprognose für Deutschland, von Sonntag, 26.04.2026 bis Dienstag,
28.04.2026,
Weiterhin relativ ruhiges Wettergeschehen mit Wechsel aus Wolken und
Sonne, nur zeitweise geringe Niederschläge möglich. Im Südwesten
milder, im Nordosten vergleichsweise kühl. Regional Nachtfrost auch
weiterhin nicht ausgeschlossen.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / M.Sc. Felix Dietzsch
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Wissenschaft kompakt
Einheitenchaos - Teil 2: Wind
Kilometer pro Stunde, Meter pro Sekunde, Knoten oder doch lieber
Beaufort. Das heutige Thema des Tages befasst sich mit der bunten
Einheitenvielfalt bezüglich der Windgeschwindigkeit.
Im Thema des Tages vom 07.04.2026 ging es um die Einheiten, die es
für die Temperatur gibt. Nun setzen wir die Reihe mit einem im
wahrsten Sinne des Wortes schwer zu fassenden Phänomen fort: Dem
Wind.
Beim Wind ist es notwendig zu erwähnen, ob man sich auf das
Windmittel oder die Windspitzen (auch Böen genannt) bezieht.
Windspitzen sind kurzzeitige Erhöhungen der Windgeschwindigkeit,
während das Windmittel den zugrunde liegenden anhaltenden Wind
beschreibt. Generell gehören zum Wind immer mehrere Informationen.
Einerseits wird die Richtung und andererseits die Geschwindigkeit
benötigt. Erstere gibt an, woher der Wind weht. Letztere kann auf
verschiedene Arten angegeben werden. Die geläufigste Einheit ist
sicherlich Kilometer pro Stunde, doch wie sieht es mit Meter pro
Sekunde aus? Sind beispielsweise Böen von 25 m/s viel? Die Umrechnung
ist eigentlich recht einfach, denn es muss nur mit 3,6 multipliziert
werden. Im Beispiel sind es dementsprechend 90 km/h.
In der Seefahrt, aber auch in der Luftfahrt, ist die Längeneinheit
nautische Meile üblich. Diese sollte ursprünglich ein 60tel eines
Breitengrades sein und wurde später als 1,852 km festgelegt. Die
Geschwindigkeitseinheit Seemeilen pro Stunde wird auch Knoten (kn)
genannt. Mithilfe der Definition der Seemeile bedeutet das für unsere
Windgeschwindigkeit im vorherigen Absatz, dass sie etwa 48,5 kn
beträgt. Zum Beispiel aus englischsprachigen Filmen ist uns zudem
"miles per hour" für Geschwindigkeitsangaben geläufig. Diese Einheit
bezieht sich nicht auf die Seemeile, sondern auf die (englische)
Meile, die als 1609,344 m definiert ist.
Wer nicht zufällig ein passendes Messgerät (Abbildung 1: Anemometer)
im Gepäck mit sich herumträgt, kann den Wind auch anhand ihrer
Auswirkungen abschätzen. Dabei spricht man von der sogenannten
Windstärke. Schon in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
entwickelte der englische Ingenieur John Smeaton eine Kategorisierung
der Windstärke. In seiner 11-teiligen Tabelle ordnete er jeder
Windstärke charakteristische Beobachtungen an der Umgebung zu. Später
entstand daraus eine 9-teilige Skala. Francis Beaufort, ein
britischer Hydrograf, verwendete Anfang des 19. Jahrhunderts eine
13-teilige Skala, die von "Windstille" bis "Sturm" reichte. Die
heutige Skala, die von 0 bis 12 reicht, finden Sie unter https://www.dwd.de/DE/service/lexikon/Functions/glossar.html?lv2=1003
10&lv3=100390. Die niedrigste Stufe "Windstille" bedeutet dabei, dass
Rauch senkrecht aufsteigt. Ab Beaufort 9 ("Sturm") sind erste Schäden
an Häusern zu beobachten und die höchste Stufe "Orkan" (Beaufort 12)
sorgt für schwere Verwüstungen. Weiter unten auf der Seite finden sie
auch die entsprechende Tabelle für die Auswirkungen auf See.
Für die offiziellen Böenwarnungen des Deutschen Wetterdienstes spielt
die Beaufortskala ebenfalls eine erhebliche Rolle. Warnungen vor Böen
der Stärke Beaufort 7 werden als "gelbe" Wetterwarnung verschlüsselt.
Beaufort 8 bis 10 werden ocker- oder orangefarbig (markante Warnung),
die Stufen 11 und 12 rot dargestellt (Unwetterwarnung). Ab 140 km/h
wird von extremen Orkanböen gesprochen (violette Warnung).
Heute sind für Deutschland keine Windwarnungen notwendig, dazu ist
der Druckgradient zu schwach ausgeprägt. Im Tagesverlauf besteht
jedoch die Möglichkeit, dass in der Nähe von Gewittern einzelne Böen
die Stärke 7 erreichen. Das ist vor allem im zentralen und östlichen
Mittelgebirgsraum möglich.
M.Sc.-Met. Fabian Chow
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 18.04.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

